Schluss, aus und vorbei

(jo) Mit einer desolaten Leistung verabschiedet sich der FSV Schröck aus der Verbandsliga Hessen- Mitte.
Das Spiel bei TuS Dietkirchen endete mit einem 7:0

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(ma) Den perfekten Rundenausklang feierte Fußball-Verbandsligist TuS Dietkirchen. Die Elf vom „Reckenforst“ fegte Absteiger FSV Schröck mit 7:0 (2:0) vom Feld.

Eine halbe Stunde lang hielten die Gäste mit. Sie erweckten in dieser Phase den Eindruck, sich von ihren mitgereisten Fans würdig verabschieden zu wollen. Es war die Phase, in der Sergej Maro (6.) und Matthias Pape (28.) die ersten und einzigen Gelegenheiten für den Absteiger aus dem Marburger Stadtteil besaß. „Unter dem Strich war es dann aber vor allem in der zweiten Halbzeit eine desolate Leistung unserer Mannschaft“, nahm FSV-Pressesprecher Jens Otto kein Blatt vor den Mund. Dorndorf hingegen merkte man das Bemühen an, den sechsten Rang sichern und dem zu Rot-Weiß Hadamar abwandernden Spielertrainer Florian Dempewolf-Reichling stilvoll verabschieden zu wollen. Dietkirchen strotzte vor Bewegungsfreude und Ideen. Nach einer guten halben Stunde und etlichen Möglichkeiten besorgte Nils Haubrich mit kraftvollem Einsatz die 1:0-Führung für den TuS. Drei Minuten vor dem Seitenwechsel war es erneut Haubrich, der die Vorarbeit von Moses Nickmann und Robin Dankof per Kopf zum 2:0 verwertete. Fünf Minuten nach der Pause sorgte Haubrichs dritter Streich für das 3:0 und damit gleichzeitig für die Entscheidung. Der FSV Schröck hatte Betrieb und Gegenwehr eingestellt. Zum ersten Mal seit Monaten kassierte der Absteiger eine richtige Packung. Miguel Granjas feiner Außenristpass bildete die hübsch anzusehende Vorarbeit für Robin Dankofs 4:0 nach einer Stunde. Granja belohnte sich für seine Klasseleistung mit dem 5:0 (66.), ehe Robin Dankof von einem feinen Pass Lukas Hautzels profitierte und das 6:0 erzielte (78.). Der Torhunger der furios aufspielenden, aber letztlich auch völlig ungestörten Gastgeber, war noch nicht gestillt. Fabian Frieling setzte mit dem Tor zum 7:0-Endstand den Schlusspunkt (83.). Das Bemühen der Dietkirchener Akteure, ihrem scheidenden Spielertrainer mit einer Topleistung zu danken, war vollends umgesetzt. „Ich bin unheimlich zufrieden. Der Abschied fällt mir wirklich schwer. Das war eine tolle Partie“, jubelte Florian Dempewolf-Reichling. Letzteres konnte Gästecoach Markus Kubonik nun wirklich nicht als sein Empfinden zum letzten Spiel vor dem Abgang nach Stadtallendorf reklamieren.

Dietkirchen: Laux – Rücker, Dempewolf-Reichling (78. Egenolf), Schwarz, Sancak – Nickmann, Weinand, Kratz (59. Hautzel), Dankof – Granja – Haubrich (67. Frieling)

Schröck: Florian Eidam – Willershausen, Borawski, Pfalz (76. Sprenger), Greb – Pape, Kocak, Rechner, Ursprung – Maro (69. Bartsch), Schoch

Schiedsrichter: Radl (Gernsheim) – Zuschauer: 150 – Tore: 1:0 Haubrich (31.), 2:0 Haubrich (42.), 3:0 Haubrich (50.), 4:0 Dankof (60.), 5:0 Granja (66.), 6:0 Dankof (78.), 7:0 Frieling (83.)