Wohin am Sonntag? Zeitgleich zwei FSV- Spiele

(jo) Zwei zeitgleiche FSV-Partien stehen am Sonntag auf den Spielplänen der Schröcker Seniorenteams. Jeweils um 15:00 Uhr kämpfen die Teams in ihren Ligen um die nächsten Punkte.

Am Schröcker Sportgelände begrüßt unserer „Zwote“ Mannschaft den FSV Borts-/ Ronhausen der nach sechs Begegnungen noch punktlos auf dem vorletzten Tabellenplatz der Kreisliga A- Marburg rangiert. Unser Team um Kapitän Fabian Feußner will nach den letzten beiden verloren gegangenen Partien gegen Roßdorf und Cappel unbedingt wieder Boden auf heimischem Geläuf gut machen.

 

Auswärts trifft unsere Verbandsligaauswahl auf alte Bekannte. Die SG Kinzenbach, die nach der letzten Saison den Aufstieg aus der Gruppenliga perfekt machen konnten empfängt, den FSV- Kader von Trainer Markus Kubonik und Stephan Banf am Sportgelände an der Krofdorfer Strasse im Heuchelheimer Stadtteil.

Beide Verbandsligateams hatten ihr letztes Spiel jeweils verloren und sind somit ebenfalls „heiß auf die nächsten Zähler!“

 

Unter „mehr lesen“ haben wir Ihnen die Vorberichterstattung aus den heimischen Presse online gestellt. 

Von Rainer Maaß

Wird Fußball-Verbandsligist FV Breidenbach den Heimspiel-Virus los, bevor dieser im Gunterstalstadion vollends ausbricht? Die „09´er“ erwarten am Sonntag (15 Uhr) zum Schlagerspiel die SG Oberliederbach.

 

„Willst Du den FV Breidenbach glänzen sehen, dann musst Du auf die Reise gehen“! Dieser Slogan galt bisher in der laufenden Saison für die Anhänger der Perftaler. Diese wollen am Sonntag gegen die SG Oberliederbach zeigen, dass sie auch zuhause überzeugen können. Gefragt ist, die Klasseleistung vom 3:0-Sieg der Vorwoche bei  den SF/BG Marburg erneut aufzulegen. „Das sind wir unserem Publikum, den Verantwortlichen, aber auch uns selbst schuldig. Kein Gegner versucht allerdings mehr, unser Gelände im Hurrastil zu erobern“, weiß FV-Trainer Torsten Opitz. Entgangen ist ihm nicht, dass die Oberliederbacher Meister der Effektivität sind. Sie kassierten in fünf Partien nur ganze vier Tore, erzielten gerade einmal sechs Treffer und brachten es damit auf stolze 12 Punkte. „Die SG ist sehr stark und wird auf unsere Fehler lauern. Ich glaube aber, dass die uns liegen“, ahnt Opitz. Er muss auf den gesperrten Papa-Yaw Afriyie verzichten, während Okay Yildirim und Jannik Konitzer wieder an Bord sind. Das Fehlen von Urlauber Johannes Damm könnte Opitz kompensieren, indem er Außenverteidiger Dennis Brandl ins Abwehrzentrum zieht, um dort die ursprünglich Damm zugedachte Schicht zu absolvieren.Der erste Heimsieg und damit ein weiterer Sprung in Richtung der Spitzenplätze ist das klare Ziel der Breidenbacher.  

Beim FSV Schröck herrschte nach der 3:5-Heimpleite gegen Neuling TSG Wörsdorf Schockstarre. Der dritte Heimsieg schien zu Greifen nah und doch gab ihn der FSV in den Schlussminuten unnötigerweise noch aus der Hand. „So einfach wird es in den nächsten Wochen nicht mehr, drei Zähler einzufahren“, ahnt Schröcks Trainer Markus Kubonik. Einerseits ärgert er sich über die Niederlage maßlos, andererseits registriert er, dass Rückschläge inmitten der eigenen Personalnot und des Entwicklungsprozesses der jungen Mannschaft einzukalkulieren sind. Was am Sonntag bei Neuling SG Kinzenbach, einem körperlich robusten Konkurrenten, gefragt ist, weiß „Kubo“: „Da geht es vorwiegend um Kampf. Wir müssen gegenhalten und absoluten Siegeswillen zeigen. Ich erwarte, dass wir torgefährlicher auftreten und das Selbstvertrauen zeigen, das wir uns erarbeitet haben“, fordert Kubonik. Fehlen wird ihm der urlaubende Torjäger Andreas Schoch. Ob dafür Matthias Pape in die Spitze rückt oder ob dort ein anderer Akteur sein Glück versucht, lässt der FSV-Trainer bis kurz vor dem Anpfiff offen.

Nach starkem Saisonstart stockte der Motor von Aufsteiger  SF/BG Marburg in den letzten beiden Partien beim VfB Gießen und gegen den FV Breidenbach. Es setzte zwei Pleiten mit insgesamt 0:7 Treffern. „Wir haben gegen Breidenbach nicht schlecht gespielt, aber vorne die Chancen nicht verwertet und uns hinten etliche individuelle Fehler geleistet, die in der Verbandsliga bestraft werden. Ich erwarte, dass wir uns am Sonntag beim FC Dorndorf so richtig am Gegner festbeißen“, fordert Marburgs Trainer Maurice „Momo“ Jauernick. Im Training standen zuletzt vor allem Torschussübungen auf dem Programm. „Wir rechnen uns in Dorndorf etwas aus, keine Frage“, betont Jauernick, der mit seinen Jungs kompakt und tief stehen will, aber duchaus auch zumindest temporär Druck nach vorne machen will. Enrico Zucca stößt wieder zum Kader, während Rick Winhauer verletzungsbedingt pasen muss. Friedel Müller, Trainer des FC Dorndorf, freut sich über einen gelungenen Saisonstart und den jüngsten 2:1-Derbyerfolg beim TuS Dietkirchen. Er ist noch immer dabei, die Defensive zu stabilisieren, aber diesbezüglich auf einem guten Weg.