Heimspiele am Wochenende

(jo) In der Verbandsliga Hessen Mitte empfängt die 1. Mannschaft des FSV Schröck am späten Samstagnachmittag den Tabellenführer aus Steinberg. Die Teutonia reist mit komfortablen sechs Punkten Vorsprung auf den zweitplatzierten TuS Dietkirchen an den Kunstrasenplatz am Elisabethbrunnen. Somit eine harte Nuss, die das Team von Trainer Markus Kubonik zu knacken hat. Der FSV- Kader, der nach dem letzten Spiel in Wetzlar weiterhin auf dem 15. Tabellenplatz verweilt wächst nur schwer wieder zusammen. Nachdem nun auch Roman Herdt nach Rotsperre die nächsten Partien seiner Elf von den Zuschauerplätzen mitverfolgen wird stehen bei Steffen Rechner und David Klein weiterhin große Fragezeichen ob sich ihre Namen auf dem Spielberichtsbogen wiederfinden werden. Auch bei Kapitän Lukas Greb, der zurzeit an einem grippalen Infekt laboriert, muss Kubo bangen. Für sicher gilt das Fehlen aber bei Abwehrspieler Hakan Keskin der mit Leistenproblemen im Türkeiurlaub verweilt sowie Tim Schott, der nach erneuter Operation seine Krücken zumindest schon mal wieder„an den Nagel hängen“ konnte.
Den Vorbericht aus der heimischen Presse zu der Partie die von Schiedsrichter Pascal Immig und seinen Assistenten Bosko Nedovic und Fabian Gleim um 17:00 Uhr freigegeben wird finden Sie unter „mehr lesen“
Sehr viel besser sieht es derzeit bei der „Schröcker Zwoten“ aus die am kommenden Sonntag den FV Wehrda zu Gast hat. Das Team um das Trainergespann von Reinhard Grün und Hendrik Schylla kann aus 11 Begegnungen 19 Punkte aufweisen und belegt somit den fünften Rang der Tabelle. Wehrda rangiert mit vierzehn Punkten auf dem Elften Tabellenplatz der Kreisliga A- Marburg.
Wir drücken beiden FSV- Teams bei ihrer Punktejagd die Daumen und freuen uns auf´s Wochenende.

Von Rainer Maaß

Vor Aufgaben unterschiedlicher Qualität steht das heimische Duo in der Fußball-Verbandsliga Mitte an diesem Wochenende. Der FSV Schröck ist am Samstag (17 Uhr) zuhause gegen Tabellenführer SC Watzenborn-Steinberg krasser Außenseiter. Die klare Favoritenrolle obliegt dagegen Gastgeber FV Breidenbach am Sonntag (15 Uhr) gegen den VfB Unterliederbach.

 

Die 1:2-Heimniederlage gegen den TuS Dietkirchen hat dem FV Breidenbach weh getan. Weh deshalb, weil die Hinterländer zuvor drei Siege am Stück feierten und gegen Dietkichen ein Klassespiel ablieferten. Wirkungsvolle Medizin gegen den Schmerz steht parat zur „Einnahme“: Siege am Sonntag zuhause gegen Kellerkind VfB Unterliederbach, das auswärts im Schnitt fast vier Treffer kassierte und am kommenden Mittwoch im Hessenpokal-Achtelfinale bei der TGM/SV Jügesheim. „Ich glaube nicht, dass wir jetzt in ein mentales Tief geraten. Vielmehr müssen wir versuchen, die Spannung und den Leistungsgedanken im Kader gegen Unterliederbach hoch zu halten“, weiß Breidenbachs Trainer Torsten Opitz. Zuhilfe kommt ihm bei diesem Anspruch der Konkurrenzkampf im Kader. „Die jungen Spieler erhöhen durch sehr gute Trainingsleistungen den Druck auf die vermeintlichen Stammkräfte. Genau so wollen wir das haben“, betont Opitz. Dass sich Abwehr-Hüne Josip Katic mit einem knöchernen Ausriss am Fuß bis zum Jahresende verabschiedet, bedauert er sehr. Andererseits zeigte der gelernte Angreifer Johannes Damm zuletzt als Katic-Vertreter eine Topleistung. Johannes wird wohl hinten beginnen. Sollten wir ihn später vorne brauchen, dann bietet sich auch der junge Max-Jakob Hinterlang an, der mittlerweile voll belastbar ist und mit Macht auf seine Saisonpremiere in der Deckung brennt“, freut sich Opitz. Offensiv-Allzweckwaffe Okay Yildirim fehlt in den nächsten anderthalb Wochen aus familiären Gründen. 

Am ersten Spieltag leistete sich der SC Watzenborn-Steinberg ein torloses Remis gegen den FV Breidenbach. Die folgenden neun Partien, darunter auch alle fünf Gastspiele, gewann das zu Saisonbeginn personell mächtig aufgerüstete Ensemble aus dem Pohlheimer Ortsteil. Der FSV Schröck weiß, welches Kaliber sich am Samstag mit dem souveränen Ligadominator bei ihm am „Elisabethbrunnen“ vorstellt. Was Schröck zuletzt leistete ist wahrlich keine Empfehlung. Seit acht Pflichtspielen wartet der FSV auf einen Dreierpack. In den letzten beiden Partien gegen den FV Biebrich und bei Eintracht Wetzlar setzte es insgesamt zehn(!) Gegentore. „Wir wussten doch vor der Saison, wie schwer es für uns werden würde. Panik ist deshalb jetzt überhaupt nicht angebracht“, verdeutlicht FSV-Coach Markus Kubonik. Von grenzenloser Zufriedenheit ist er allerdings auch weit entfernt: „Wollen wir gegen Watzenborn-Steinberg punkten oder zumindest auf Augenhöhe agieren, dann muss bei uns wirklich alles passen. Zumindest aber erwarte ich, dass wir deutlich mehr Ehrgeiz entwickeln, als in den letzten Wochen. Der Gegner muss unseren heißen Atem im Nacken spüren und nach Ballgewinnen erfahren, dass wir hinten in jeder Situation kompakt stehen“, fordert „Kubo“. Verzichten müssen die Schröcker weiterhin auf den langzeitverletzten Kapitän Tim Schott, auf den gesperrten Roman Herdt und auf den verletzten David Klein. Lukas Greb ist erkrankt und droht auszufallen.