1. Mannschaft zu Gast beim VfB- Giessen

(jo) Nach der 1:0 Niederlage beim SV- Wiesbaden am Mittwochabend hat die 1. Mannschaft des FSV am Samstag ein weiteres Auswärtsspiel. Um 15:30 Uhr ist das Team mit Trainer Markus Kubonik zu Gast beim VfB- Giessen.

 

Den Vorbericht zum Verbandsligaspieltag aus dem Hinterländer- Anzeiger von Rainer Maass finden Sie wie gewohnt unter "mehr lesen"

Aus dem Hinterländer- Anzeiger von Rainer Maaß

 

Erreicht Neuling FV Breidenbach nach längst feststehendem Klassenerhalt frühzeitig sein Saisonziel in der Fußball-Verbandsliga Mitte? Bereits mit einem Remis am Sonntag (15 Uhr) vor eigenem Anhang gegen Viktoria Kelsterbach wäre nämlich die anvisierte 50-Punkte-Marke geknackt. Von derartigen Möglichkeiten können der FSV Schröck und der VfB Marburg nur träumen. Die Schröcker kämpfen am Samstag (15.30 Uhr) beim VfB Gießen ebenso gegen den Abstieg, wie die Marburger parallel dazu im Heimspiel gegen Spitzenreiter FSV Braunfels.

 

„Für uns stehen die letzten fünf Partien der Saison unter ganz anderen Voraussetzungen, als die ersten Spiele nach der Winterpause. Jetzt geht es nämlich unter anderem noch gegen die ersten Vier der Tabelle. Mit denen wollen wir uns messen und dabei Topleistungen abrufen“, verrät Frank Winkler. Der Trainer des FV Breidenbach weiß, dass mit Viktoria Kelsterbach ein Team ins Gunterstalstadion kommt, das derzeit sehr unbeständig auftritt. Der Tabellendritte aus der Flughafengemeinde bot in den letzten vier Wochen bei den Niederlagen in Marburg (0:2) und bei Waldgirmes II (0:5) geradezu jämmerliche Vorstellungen. Es gab aber auch Siege in Schröck (3:1) und gegen Wörsdorf (5:0). Wollen die Kelsterbacher noch um den Aufstiegs-Relegationsplatz kämpfen, dann müssen sie in Breidenbach siegen. „Und deshalb stellen wir uns auf eine schwere Aufgabe ein. Es geht darum, früh in die Zweikämpfe zu kommen und der Viktoria die Lust am Kombinationsfußball zu nehmen“, plant Winkler. Ausfallen werden die verletzten Stammkräfte Ismet Kaya, Dominik Thomas und Dennis Brandl.

Wie ist es derzeit um die Kraft beim FSV Schröck bestellt. Dem FSV stecken im Vorfeld der Partie beim VfB Gießen noch die 90 Minuten vom Mittwoch beim SV Wiesbaden in den Knochen. In der Landeshauptstadt spielte der FSV meist auf das Tor der Gastgeber, unterlag aber mit 0:1 (wir berichteten). Auf den Ligaverbleib hoffen dürfen die Schröcker im Prinzip nur dann, wenn sie in ihrem viertletzten Punktspiel gewinnen. „In der Vorrunde hatten wir beim 1:3 gegen Gießen nichts zu bestellen. Die Siege gegen Unterliederbach und Wieseck und selbst der Spielverlauf in Wiesbaden zeigen aber, dass es aufwärts geht. Wir werfen in Gießen alles rein, was da ist“, verspricht FSV-Trainer Markus Kubonik. Ein Trumpf der Gäste könnte Ramin Sina sein. Der nach langer Verletzungspause genesene Torjäger steht wieder zur Verfügung und absolvierte zuletzt einen Kurzeinsatz. Auch die unter der Woche berufsbedingt fehlenden Tim Schott und Jens Borawski sind wieder an Bord.

Noch bis zur 85. Minute schien es in der Vorwoche für den VfB Marburg, als könnte dieser seinen Höhenflug mit einem 1:0-Sieg beim FC Ederbergland fortsetzen. Dann aber kassierte der VfB noch den Ausgleich und registriert, dass er im Abstiegskampf zuhause gegen den mittelhessischen Rivalen FSV Braunfels punkten muss. Der FSV seinerseits träumt als Ligaprimus vom vorzeitigen Hessenligaaufstieg und plant die drei Punkte in Marburg selbst ein, obwohl ihm Toptorjäger Sebastian Schäfer bis zum Rundenende ausfällt. Der Goalgetter fehlt auch den Marburgern. „Dennis Lübbens Verletzung ist ganz bitter für uns. Vielleicht hat das meine Mannschaft beim 1:1-Remis gegen Ederbergland so sehr beschäftigt, dass in der Schussphase nur noch Notwehr-Fußball möglich war. Jetzt erhoffe ich mir gegen Braunfels einen mentalen Kick und eine Trotzreaktion“, erklärt VfB-Trainer Hartmut Huber. Lübbens „Backup“ soll Cevair Kilercioglu sein. Ein pfeilschneller Akteur, der die Konter der Hausherren abschließen könnte, zumal David Simmons wegen seiner Knieprobleme kein Kandidat für einen Einsatz über die volle Spielzeit ist.